„Endlich!“, mag sich so manch ein 6. Klässler gedacht haben, als der gesamte 6. Jahrgang des Gymnasiums Brake in der vergangenen Woche zu einer dreitägigen Klassenfahrt nach Bad Zwischenahn aufbrach. Nach einem von Corona-Maßnahmen geprägten ersten Jahr am Gymnasium gab es nun endlich die Möglichkeit gemeinsam zu verreisen, zu toben, zu spielen und als Klasse auch außerhalb des Schullalltags noch weiter zusammenzuwachsen.

Tag 1

Kaum an der Jugendherberge in Bad Zwischenahn angekommen, wurden sofort die zahlreichen Spiel- und Freizeitmöglichkeiten erkundet und erste Runden Fußball oder Beachvolleyball gespielt und so die Zeit bis zum Bezug des Zimmers überbrückt. Im Anschluss mussten sich die Klassen in kleinere Teams aufteilen und sich den ersten Challenges der Teamer stellen. Hierbei reichte die Bandbreite der Herausforderungen vom „Tower of Power“, bei dem durch gemeinsames geschicktes Manövrieren eines Kranes Holzstücke aufeinandergetürmt werden mussten, über den Transport eines Wasserbechers mit geschlossenen Augen bis hin zum Spiel „Eisscholle“, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich auf möglichst wenigen der nur rund 30x30cm großen „Eisschollen“ versammeln mussten. Im Laufe der Herausforderungen purzelten so nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch einige Rekorde!

Tag 2

Gemeinsam ein Floß bauen, es zu Wasser lassen und damit sogar noch auf Tour über das Bad Zwischenahner Meer zu gehen – dieses Abenteuer stand für die 6. Klässler an Tag 2 der Klassenfahrt auf dem Programm. Nach einer kurzen Knotenkunde konnten sich die Teams auch schon ans Werk machen und bauten – unter fachkundiger Anleitung – ihr ganz eigenes Floß. Damit alles rund lief, mussten alle Teammitglieder gut zusammenarbeiten und kräftig tüfteln, konstruieren und knoten. Am Ende des Tages konnten alle Flöße (mehr oder weniger) erfolgreich ihre Jungfernfahrt auf dem Zwischenahner Meer absolvieren. Abends gestalteten die Klassen ein buntes Programm, so dass die Möglichkeit bestand einen Gang in die Einkaufsstraße von Bad Zwischenahn anzutreten, eine Nachtwanderung (inklusive Schauergeschichte) zu absolvieren, in die von Schülerinnen und Schülern organisierte Disco zu gehen oder mit der ganzen Klasse auf dem Beachvolleyballfeld zu spielen.

Tag 3

Am letzten Tag hieß es noch einmal früh um 7 Uhr morgens aufstehen, Tasche packen und Zimmer aufräumen und sich im Speisesaal mit einem dick bestrichenen Nutella Brötchen für  die Rückfahrt stärken. Um 10:30 Uhr waren die Klassen dann wieder zurück am Gymnasium und wurden von ihren Eltern in Empfang genommen. Insgesamt hat den Schülerinnen und Schülern die Klassenfahrt sehr gut gefallen, nicht umsonst lauteten die meistgestellten Fragen „Warum können wir nicht länger bleiben?“ und „Müssen wir wirklich schon zurück?“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild- und Artikelnachweis Herr Schwoon