Die Steuergruppe „Saubere und faire Schule“ des Gymnasiums Brake veranstaltete am 29. September 2021 im Rahmen der deutschlandweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung. Deutschland hat sich entschieden, aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel und auf Verbraucherebene anzugehen. Bis zum Jahr 2030 soll diese um fünfzig Prozent reduziert werden.

Unterstützt wurden die beiden Lehrkräfte Frau Geisler und Frau Thole durch einen weiteren Foodsaver von Foodsharing Oldenburg. Die ausgestellten und vorm Verschwenden geretteten Lebensmittel konnten eindrucksvoll einen Überblick über die Dimension der Lebensmittelverschwendung vermitteln. An dieser Stelle waren die Schüler*innen aufgefordert, das Gewicht der Lebensmittel zu schätzen: 156kg ist die richtige Antwort. Folgende Schüler*innen liegen mit ihrem abgegebenen Tipp fast sehr nah dran und dürfen sich bei Frau Geisler melden, um einen kleinen Preis entgegenzunehmen:

Merte: 156,8kg (Q2)
Sinthujan: 152kg (Jg. 5)
Marie: 159kg (Q2)

Insgesamt ging es uns darum, für eine höhere Wertschätzung der Lebensmittel zu werben, um in Anbetracht eines globalen Lebensmittelmarktes der Hungersnot in anderen Ländern durch wachsende Verknappung der nutzbaren Landflächen zum Lebensmittelanbau entgegenzuwirken und die Umwelt durch lange Transportwege oder auch Überproduktion der Lebensmittel nicht zusätzlich zu belasten. Mit einer an Überfluss orientierten Nachfrage nach Lebensmitteln am Weltmarkt steigen auch die Endpreise, worunter insbesondere Menschen in Entwicklungsländern leiden.

Zwei Videos des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum Thema sind unter folgenden Links zu finden:

Zu gut für die Tonne – Wie wir die Lebensmittelverschwendung reduzieren können?
Zu gut für die Tonne – Welche Ressourcen verbraucht unser Essen?

Die an dem Tag geretteten Lebensmittel konnten zwar leider aufgrund der Gesundheitsvorschriften nicht von den Lernenden mitgenommen, dennoch aber anschließend an dankbare Hände weitergereicht oder, wie die Foodsharer es nennen, „fairteilt“ werden.

Artikelnachweis: Frau Thole – Bildnachweis: Amelie