Vom 08.-12. Mai fuhren vier Lehrkräfte im Rahmen des Erasmus-Projekts nach Estland. Wegen der Corona-Pandemie konnte das Projekt erst jetzt wieder aufgenommen werden

Wir erinnern uns : das Projekt nahm 2019 seinen Anfang und beteiligt sind vier Schulen aus England (Tonbridge), Estland (Illuka), Spanien (Sevilla) und Deutschland (Brake). Thematisch beschäftigen sich die Schulen mit der Frage, wie das Fach PSHE (die vier Buchstaben stehen für „Personal Social Health Economic“-Education) an den jeweiligen Partnerschulen unterrichtet wird. Während es in England in jedem Jahr Projekttage pro Jahrgang gibt, an denen Inhalte aus diesem Bereich durchgekommen werden, gibt es in Estland punktuell Veranstaltungen und Projekte, die klassenspezifisch und klassenübergreifend durchgeführt werden. Zum Teil werden auch externe Partner eingeladen.

Die Esten haben uns ein buntes Programm geboten: neben einem Ausflug zum Strand und zu einem Wasserfall, sind wir auch in die Grenzstadt Narva gefahren, die direkt an der russischen Grenze liegt. Wir haben die Schule sowie ein Bergwerk besichtigt und einen virtuellen Ausflug (mit VR-Brillen) in das Jahr 1938 nach Toila unternommen.

In Illuka haben wir eine außergewöhnliche Schule kennen gelernt: es gibt nur rund 100 SchülerInnen und die Schule ist in einem ehemaligen und frisch renovierten Herrenhaus untergebracht. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre. Sechs SchülerInnen haben uns einen Vormittag lang „betreut“ und uns einen freundlichen und sehr kompetenten Einblick in ihr Schulleben geboten.

Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschulen im Juni (dieses Mal mit SchülerInnen!) in Brake begrüßen zu dürfen.

Frau Pahlke, Frau Thole, Frau Focke und Herr Röller