veröffentlicht am 1. März 2026

Ein Artikel von Talia:

Vom 23.02. bis 28.02.2026 nahmen wir an einem Erasmus-Austausch in Finnland teil. Es war eine Woche voller neuer Erfahrungen, besonderer Begegnungen und unvergesslicher Momente.

Montag kamen wir in Finnland an. Nach einem guten Flug wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Trotz der Kälte fühlten wir uns sofort willkommen und gut aufgehoben.

Am Dienstag besuchten wir die Schule, lernten uns richtig kennen und arbeiteten gemeinsam an unserem Erasmus+-Projekt. Dabei konnten wir das finnische Schulsystem kennenlernen, das deutlich digitaler, freier und selbstständiger ist. Die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern ist enger und persönlicher, was zu einer entspannten Lernatmosphäre beiträgt. Am Nachmittag gingen einige von uns auf einem zugefrorenen See spazieren und andere probierten Eisangeln aus. Außerdem durften wir mit Schneemobilen über die Ostsee fahren. Abends sahen wir sogar Polarlichter – ein wunderschöner und sehr besonderer Moment.

Am Mittwoch gingen wir in der Schule Schlittschuhlaufen. Später verbrachten wir Zeit mit unseren Gastfamilien in der Sauna, die ein wichtiger Teil der finnischen Kultur ist. Dabei lernten wir viel über Traditionen und das Alltagsleben in Finnland.

Am Donnerstag besuchten wir eine Universität in Oulu, wo wir ein Fotoprojekt durchführten und gemeinsam das Essen genießen durften. Anschließend gingen wir ins Rathaus und schauten uns die „Peace Machine“ an. Danach besuchten wir ein Kunstmuseum und erfuhren mehr über die Geschichte und Kultur der Sámi. Am Abend trafen wir uns alle in einer Shopping Mall zum gemeinsamen Essen.

Am Freitag, unserem letzten Tag, besuchten wir Rentiere auf einer Farm und durften diese sogar füttern. Danach fuhren wir zu Stromschnellen in den Wald, wo wir gemeinsam Würstchen und Marshmallows am Lagerfeuer grillten. Abends trafen wir uns ein letztes Mal, backten Pizza und spielten Spiele. In dieser Woche sind wir als Gruppe sehr eng zusammengewachsen und haben einander sehr ins Herz geschlossen.

Am Samstagmorgen ging es zurück nach Hause. Am Flughafen flossen einige Tränen, denn der Abschied fiel uns schwer.

Diese Woche hat uns persönlich weitergebracht. Wir haben gelernt, selbstständiger zu arbeiten, offener auf andere zuzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem haben wir unsere Englischkenntnisse verbessert und definitiv neue und besondere Freundschaften geschlossen. Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Austauschpartner bald in Deutschland begrüßen zu dürfen.

Artikelnachweis: Talia – Bildnachweis: Va, We